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DANKE papa oder wie ich onkel hitler tötete

Ein Monolog

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Na, Onkel Richard, was hast du jedes Mal gerufen? Kannst du dich wirklich nicht erinnern? Heute tue ich’s! Heute schneide ich dir die Ohren ab!

HANDLUNG

Ein scheuer Möbelverkäufer und leidenschaftlicher Amateurphotograph, der schweigsam aber gedankenvoll seine Mittvierziger erreicht hat, fühlt sich aufgerufen am fünfundachtzigsten Geburtstag seines Vaters eine Rede zu halten. Jedoch – die Rede ist Zuhause auf dem Schreibtisch geblieben. So muss er improvisieren, und mit jedem Satz, mit jedem Bild, schlittert er tiefer in ein Desaster: Die Wahrheit.

KRITIKEN

Dieses clevere Stück demonstriert durch seinen, ohne Bewusstsein, leidenden komischen Antihelden, wie leicht es ist, eine zarte Seele schon früh zu zerstören – oder doch jedenfalls so zu schädigen, dass ihr ein Vertrauen in den Mitmenschen unmöglich wird, und sie in einer andauernden Einsamkeit verharren muss. Und alles im Namen der väterlichen Liebe. 


Autor des Stückes ist Fred Apke, ein begabter deutscher Künstler, auch Schauspieler und Regisseur, der immer wieder in Polen mit guten Stücken hervortritt – wie das Stück „Danke Papa“ im Teatr Druga Strefa erneut beweist. 

(Hanna Karolak, „Kulturaonline“)

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