VITA

Der 1959 in Bad Oeynhausen geborene Fred Apke ging nach dem Abitur und seinem Zivildienst für einige Zeit nach Rom und Sizilien, wo erste Filmversuche entstanden und wo er sich u.a. für die partito radicale (Italiens Grüne) engagierte.
1981 kehrte er nach Deutschland zurück, wo er Literatur und Geschichte studierte. Es folgte eine Schauspielausbildung an der Fritz-Kirchhoff-Schule (Schauspielschule „Der Kreis“) in Berlin.
Anschließend arbeitete er als Schauspieler am Theater und beim Film. 1985 schloss sich Apke dem von dem polnischen Regisseur Aleksander Berlin gegründeten Teatr Scena Polska in Hamburg an, das Stücke von Witold Gombrowicz und Slawomir Mrożek auf die Bühne brachte.
1986 führte ihn eine Filmarbeit nach Norwegen, wo er für die nächsten Jahre blieb und dort für das Fernsehen und das Theater inszenierte und schrieb.
1987 feierte er mit „Wegen Krankheit geschlossen“ sein Debüt als Dramatiker am Black Box Teater Oslo.
Ab 1991 hielt er sich wieder vermehrt in Deutschland auf, hatte Gastengagements als Schauspieler und Regisseur an verschiedenen Theatern (u.a. an der Kampnagelfabrik Hamburg, dem Landestheater Detmold, der Komödie Kassel, am Stadttheater Fürth, dem Theater am Halleschen Ufer Berlin, Tafelhalle Nürnberg, Theater am Ufer Berlin, am Deutschen Theater Berlin (Baracke) und am Theater Bremen).
2003 inszenierte er den „Faust“ am Bałtycki Teatr Dramatyczny in Koszalin (Köslin) in Westpommern, das dann in ganz Polen gezeigt wurde. Durch diesen Erfolg bekam Apke weitere Angebote in Polen, und man interessierte sich auch für seine Stücke.
Seitdem lebt und arbeitet Fred Apke mit seiner Frau Marta Klubowicz, einer renommierten polnischen Schauspielerin, die auch seine Stücke übersetzt, hauptsächlich in Polen.
Seine zum Teil preisgekrönten Stücke wurden an vielen Theatern des Landes gezeigt. Er schrieb auch zahlreiche Hörspiele für den polnischen Rundfunk und arbeitete als Autor und Schauspieler mit namhaften polnischen Filmregisseuren zusammen.
Fred Apkes Stücke wurden in Deutschland, Österreich, England, Norwegen, den USA, Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Ungarn und der Ukraine aufgeführt.

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1997 Stipendium des Landes NRW für „Glasaugen“
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2000 Publikumspreis der Bayrischen Theatertage als Schauspieler
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2004 Sylt Stipendium
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2006 Prime Stipendium des europäischen Filmfonds für sein Drehbuch „Jablonki“ (nach eigener Erzählung – 2012 verfilmt.)
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2009 großer Preis des polnischen Kindertheaterverbandes für „Adonis bekommt Besuch“
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2010 Preisträger des polnischen Wettbewerbs für Komödienautoren mit „Sommerfrische“.