Bewerbung einer Mumie

PERSONEN
1.
Dr. Linde – eine Ärztin
Gieseking – der Bewerber
Ort: Ein Keller.
2.
Dr. Fuchs – ein Arzt
Frau Kranich - Bewerberin
HANDLUNG
Im ersten Einakter des Abends hat Herr Gieseking einen denkbar unkonventionellen Plan: Er bewirbt sich bei einem experimentellen archäologischen Projekt. Sein Ziel? Er möchte nach seinem Tod nach altägyptischer Methode mumifiziert und in einem Museum ausgestellt werden. Was im Vorzimmer der kalten, bürokratischen Ärztin Dr. Linde wie ein grotesker und morbid-witziger Scherz beginnt, entblößt nach und nach das zutiefst berührende Drama eines verzweifelten Vaters, der um eine letzte Chance kämpft.
Im zweiten Einakter begegnen wir Frau Kranich. Sie ist fest entschlossen, aus Rache einen fatalen Vertrag zu unterzeichnen und damit einen unumkehrbaren Schlussstrich zu ziehen. Doch im hitzigen und hochmanipulativen Wortgefecht mit dem kühlen Dr. Fuchs bröckelt ihre harte Fassade – und offenbart schrittweise den wahren, schmerzhaften Kern ihres Hasses: eine abgründige, enttäuschte Liebe.
Beide Teile wurden vom polnischen Rundfunk als Hörspiel gesendet.
Der zweite Teil wurde für das Festival in
Novy Scaz – Polen uraufgeführt
und reist nun in Polen.
KRITIKEN

KRITIKEN
Aus einer Kritik:
Fred Apkes „Bewerbung einer Mumie“ ist eine meisterhafte Gratwanderung zwischen absurd-komischem Theater und existenzieller Tragödie. Mit rasanten Dialogen und tiefschwarzem Humor führt das Stück die Figuren – und das Publikum – an die äußersten Grenzen der menschlichen Seele.
Ein Theaterabend, der mit seiner Skurrilität provoziert, zum Lachen verführt und am Ende unerwartet mitten ins Herz trifft.