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WERTHERS LEIDEN

 

 

 

 

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nach Goethe 

von Fred Apke

 

 

 

 

 

 

 

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Wut! Verzweiflung! Wahnsinn! Tod!

PERSONEN

Werther

Charlotte 

Albert

Der Graue 

Knecht 

Der Gesandte

Malchen - ein Kind

Base

Der Steingesichtige - Verlobter der Base 

Die irre Blumensucherin 

Marie - ein Hausmädchen

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HANDLUNG

In dieser Neufassung „Werthers LEIDEN“ tritt uns Werther tritt nicht als melancholischer Romantiker entgegen, sondern als maßloser, egozentrischer Getriebener. Seine Liebe ist toxisch, seine Leidenschaft kippt zunehmend ins Manische und Grenzüberschreitende, bis sie droht, alles um ihn herum zu zerstören.

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Im Zentrum dieses emotionalen Orkans steht Lotte, eine Frau in einer profanen, anstrengenden Realität gefangen: Zwischen ohrenbetäubendem Kindergeschrei, ständigen familiären Forderungen und blanker Überforderung kämpft sie pragmatisch um die Kontrolle in ihrem Alltag. Sie wird zur geerdeten Anti-Heldin, an deren rauer Lebenswirklichkeit Werthers abgehobene Ideale krachend zerschellen.

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Mit filmischen Mitteln, alptraumhaften Schattenspielen auf großer Leinwand und harten Lichtwechseln verschwimmen Innen- und Außenwelt. Werther spricht nicht ins Leere, sondern zu dem „Grauen“ – einer stummen, stets abgewandten Projektionsfläche, die Werthers rasende Isolation physisch auf der Bühne manifestiert.

KRITIKEN

Eine intensive, fast expressionistische Bearbeitung, die den Mythos der romantischen Liebe demontiert und die dunklen, destruktiven Abgründe der menschlichen Natur schonungslos freilegt.

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